4 Bälle bedeutet 4/10

James Bond Spectre – Zeitverschwendung?

James Bond – Spectre

Was passiert in Spectre? James Bond und der ganze MI6 sind noch schockiert von dem Anschlag und den Todesopfern die es auf das Hauptquartier gab. Alle sind schockiert? Nein nicht alle. Bond, James Bond, macht sich auf den Rächer der enterbten zu spielen und erfüllt seiner toten vertrauten M einen letzten Wunsch. Dieser bringt ihn auf die Spur einer geheimen Supermacht. Dann dümpelt der Film so dahin. James rettet die Witwe eines Mörders, deren Mann er selbst und höchstpersönlich das Leben genommen hat. Sie landen im Bett und es ist eine Freude Monica Belluci in einem Bond Film zu sehen. Sie bleibt fast das einzige Highlight.

und dann…?

Danach geht es irgendwie weiter und es bleibt Stinklangweilig. Bond sucht und findet einen alten Widersacher der sich vor seinen Augen das Leben nimmt, 007 verspricht ihm aber vorher seine Tochter zu schützen, die nun in das Visier der geheimen Supermacht gerückt ist. Er findet Sie, rettet Sie und versucht mit Ihr, vor und nach dem Sex, die geheime Supermacht zu stürzen, welche durch deren Anführer, Christoph Waltz, zufällig so etwas wie Bond sein Stiefbruder in einem ungleichen Duell, alias einer gegen alle, endet.

Das Hauptquartier von Christoph fliegt komplett in die Luft, vorher bohrt der Bösewicht Bond noch zweimal mit einem Schädelbohrer in die Rübe, was aber überhaupt keine Wirkung zeigt, denn James und die Liebe (zur größten Fehlbesetzung nach Elijah Wood in Herr der Ringe, Lea Seydoux) übersteht selbst das ohne bleibende Folgen.

Dann ballert Bond sich und seiner ausdrucksschwachen Gefährtin den Weg frei und alles fliegt wie oben erwähnt in die Luft. Es geht zurück nach London und James bemerkt schnell, dass Christoph wohl überlebt hat. Es kommt zu einem großen Showdown in den alten Ruinen des MI6 Quartiers und es bleibt offen wie es ausgeht. Christoph Waltz überlebt und wird in Gewahrsam genommen…

Fazit:

Die Dialoge sind nicht platt, aber trotzdem schlecht. Lea Seydoux spielt so übel und Lustlos, das einem bei Ihrem Anblick schon die Lust vergeht. Keine Ahnung wieso und warum, aber noch schlechter als Kirstin Steward in Twillight geht es nun also doch. Eine neue Bestmarke ist gesetzt. Nicht nur wegen Ihr, aber auch durch Sie bleibt Spectre für mich der schlechteste Bond aller Zeiten. Die Serie stand einst für Spektakel und setzte oft neue Maßstäbe, Sie konnte aber immer unterhalten, etwas was dieser Folge vollkommen abgeht. Meine Wertung ist eine 4/10, das aber nur aufgrund des Nostalgischen Wertes der Bond Reihe. Selbst Christoph Waltz kann diesen Film nicht retten.

Spectre - 4 Bälle bedeutet 4/10
Würde Christoph Waltz aus dem Almanach für Steuerberater vorlesen, wäre die Spannung größer gewesen…als bei Spectre

Der Film auf IMDB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *