Die Schwangerschaft und die Geburt sind begleitet von Angst. Ist das Kind gesund? Wird die angetraute Überleben? Wird sich das ganze Leben verändern? Insbesondere die Frage nach der Gesundheit des Kindes, stellte sich mir in den Wochen vor der Geburt immer wieder. Alle Messwerte und Untersuchungen zeigten einen gesunden Jungen. Die Geburt zog sich über 25 Stunden und meine Sorgen waren wieder da. Ist das Kind gesund?

Die Zeit kurz vor der Geburt war geprägt von Unsicherheit

Als er da war brüllte er. 30 Minuten am Stück, dann schlief er ein, wohl vor Erschöpfung. Als Vater machte ich dann gleich danach, mit Ihm und Kinderärztin, die U1 und drei Stunden später war der kleine in der heimischen Wohnung angekommen. Die Geburt war vorbei. Das Kind war da, ab jetzt permanent. Gesund. Das mit dem schreien, hatte sich erledigt, nie wieder schrie er 30 Minuten am Stück, was bei uns Eltern für reichlich Entspannung sorgte. Noch dazu schien er ein Murmeltier zu sein. Seine Schlafgewohnheiten waren sehr ausgeprägt, weshalb wir in der gemeinsamen Elternzeit viel Zeit für Brettspiele hatten.

Als er mit einem halben Jahr dann mal eine richtige Erkältung hatte, schlief er sich gesund. 20 Stunden am Stück, dann Essen, Windel wechseln und nochmal 12 Stunden Schlaf hinten dran. Fast stündlich schlich ich ins Kinderzimmer um zu schauen ob alles gut ist. War es, die Angst war unbegründet. Aber Sie ist da, immer wieder, immer wenn er stürzt, krank ist oder einfach anders als normal. Das ganze erste Lebensjahr war die Angst da.

Vor der Geburt spielte sich Die Angst mehr im Kopf ab. Dein ganzes Leben wird sich und Dich verändern. Du wirst keine Zeit mehr für Dich selbst haben, das Kind wird Dir alle Zeit nehmen die du hast… Doch auch diese Angst hat sich am Ende nicht bewahrheitet. So wie es jetzt ist, ist es gut und das Leben hat sich zwar verändert, aber es ist immer noch genug Zeit für mich, uns und für das Kind. Alles eine Frage der Einstellung und der Organisation. Das Leben im jetzt, so wie es Kinder machen, hilft dabei entspannter und besser durchs Leben zu kommen und meinem Sohn dabei zu begleiten, macht es am Ende noch viel spannender.

 

 


1 Kommentar

Blog Dich frei! Gastbeitrag von Sirit Coeppicus - Textwelle · Juli 12, 2018 um 15:48

[…] von Gastartikeln (https://www.textwelle.de/gastbeitrag/) bei anderen Bloggern, wie ich hier bei Thorsten! Was aber, meiner Meinung nach, der wichtigste Tipp, […]

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