Winterzeit ist Gesellschaftsspiele-Zeit. Natürlich dient einerseits das Fest der Liebe hervorragend dazu, Gesellschaftsspiele zu verschenken, andererseits sind die kurzen Tage und das schlechtere Wetter eine tolle Gelegenheit, vor dem heimischen Kamin oder am Familientisch die Brett- oder Kartenspiele auszubreiten. Auch in der Tierwelt tollen Hundewelpen herum, spielen und toben, testen die Grenzen aus. Ähnlich ist es auch, obgleich etwas gesitteter, bei den Gesellschaftsspielen in der Familie. Es gibt Regeln, die befolgt werden und das Spiel stellt uns vor Aufgaben, die gelöst werden müssen.

Kommunikation, Konzentration, Geschicklichkeit und strategisches Denken werden geschult und die Familie oder die Freunde kommen zusammen und haben Spaß. Der soziale Umgang miteinander wird gestärkt. Ein Gesellschaftsspiel ist die beste Möglichkeit, verschiedene Generationen an einen Tisch zu bringen. Während das eine Kind geduldig warten lernt, schätzt das andere den nächsten Zug der Kontrahenten ein. Das soziale Miteinander ist eine der großen Stärken von Spielen.

Zeit für Gesellschaftsspiele?

Auch im Zeitalter der Digitalisierung und der Spielekonsolen setzen sich Menschen immer häufiger wieder zusammen an einen Tisch, um gemeinsam die Würfel rollen zu lassen. Gerade Kinder können, wie oben schon ausführlich beschrieben, dadurch eine ganze Menge lernen. Dass also die Nachfrage nach neuen Spielen stetig steigt, ist nicht weiter verwunderlich. Zum einem hängt dies sicherlich damit zusammen, dass die Spiele immer komplexer und interessanter werden. Die heutige Generation räumt den Gesellschaftsspielen aber auch einen größeren Stellenwert an Zeit ein, als das noch zu Oma´s und Opa´s Zeiten der Fall war.

Die heutige Generation von Eltern nimmt sich bewusst mehr Zeit für die Kinder. Sie kann also auch mehr mit ihnen spielen, als das früher möglich war. Die Spiele werden aber auch interaktiver und damit spannender, viele Hersteller setzen auf das Implementieren von digitalen Komponenten, um das Spielerlebnis überraschender oder einfach moderner zu gestalten.
Natürlich sollte beim Kauf von Spielen auf die richtige Altersklasse geachtet werden. Das Vergleichsportal idealo hat dazu kürzlich eine Auflistung der bebliebtesten Spiele veröffentlicht, in der nach Kindern von 3 bis 6, 7 bis 12 und ab 13 Jahre unterschieden wird.

Verlieren oder nicht verlieren, das ist hier die Frage

Doch es ist egal, ob es ein Brettspielklassiker wie “Mensch Ärgere Dich nicht” oder ein aktueller Top-Seller ist, Kinder lernen durch diese Spielabende mehr als nur die Spielregeln. Ich hatte als Kind immer Probleme damit zu verlieren, was erst durch regelmäßiges Spielen besser wurde. Auch wenn ich immer noch nicht gerne verliere, ist es mittlerweile doch wesentlich erträglicher geworden. Ich kann bei meinem Sohn einen ähnlichen Werdegang verfolgen, im Moment steckt er in der Phase des wütenden Verlierers, ich bin mir aber sicher, dass diese Phase mit der Zeit und weiteren Spielen, bald der Vergangenheit angehört. Viel wichtiger ist doch am Ende sowieso nur, dass alle gemeinsam Spaß hatten und Mama verliert.


2 Kommentare

Wunderbare Jahre: Die behütete Kindheit - Blog-Pirat · März 10, 2019 um 18:12

[…] Kinder möchten geliebt werden. Die Bindung zwischen Eltern und Kind prägt sich gerade auch in dieser frühen Phase, auch für die spätere Zeit. Das Gefühl, dass bei Mama und Papa zuhause, die Welt ein guter Ort zum Leben ist, das Heimat das Gefühl der Geborgenheit in sich trägt, das sollte die Kindheit prägen. Das sollten wir unseren Kindern schenken. […]

Milchspenderin und Beschützer: Erziehung im Fokus - Blog-Pirat · März 17, 2019 um 12:18

[…] uns am wichtigsten, eine schöne Zeit mit unseren Kindern zu haben. Dabei helfen uns klare einfache Regeln und Zeiten, aber auch Ausnahmen und körperliche Nähe, wie zum Beispiel das kuscheln beim vorlesen. Etwas, […]

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