Die ultimative Frage in der Kindererziehung ist für die meisten Eltern die Frage nach dem Glück. Wie schaffe ich es mein Kind glücklich zu bekommen? Wie kann ich als Vater oder Mutter für eine unbeschwerte Kindheit und herausragende Jugend Sorgen?

Kindererziehung – Die Suche nach Zufriedenheit und Erfüllung

Es gibt natürlich nicht den einen Weg. Kindererziehung ist so vielschichtig und umfänglich, dass es für Eltern schwierig ist, einen eigenen Weg zu finden. Das Kind so zu erziehen, dass es glücklich, zufrieden und erfüllt ist, das ist ein kleines Meisterwerk. Nicht nur lernen, spielen und soziale Kontakte müssen bei der Kindererziehung unter einen Hut gebracht werden. Es gibt da noch so vieles mehr, auf das Eltern keinen Einfluss haben. Aber auf die Dinge mit Einfluss sollten Eltern unbedingt einwirken.

Für uns steht die Kindererziehung auch für Konsequenz. An einem Strang ziehen, verständlich und einfach erklären, warum ein „Nein“ ein „Nein“ bleibt, oder Anderes nicht geht. Grenzen setzen, wenn Grenzen gesetzt werden müssen und Ausnahmen zulassen, wenn es einfach mal wieder nötig ist. Konsequenz heißt nicht, alles zu verbieten oder Ausnahmen nicht zuzulassen. Konsequent sein bedeutet für mich, auch mal sonst Unerlaubtes unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Auch als Belohnung. Aber auch hier erklären wir wieso unser Kind das jetzt darf und beim nächsten Mal vielleicht nicht.

Konsequenz kontra Erpressung

Konsequenz und eine einfache klare Sprache gehören für mich zu den Eckpfeilern der Erziehung. Ohne diese beiden Säulen geht es nicht. Ich ärgere mich oft über Kinder, die z.B. Danke und Bitte gar nicht benutzen, weil sie von Hause aus alles bekommen, was sie wollen. Die Eltern sind nicht konsequent und scheuen die Konfrontation, das Nein-Sagen. Sie lassen sich durch den Heulkrampf eines 4-Jährigen erziehen und tun alles, damit es aufhört. Konsequenterweise erfüllen sie dabei genau den Wunsch, den sie vor dem hysterischen Schreien abgelehnt haben. Das Kind lernt, dass Schreien hilft, die Eltern lernen, das Kind hört auf, wenn es das bekommt was es möchte.

Ein toller aber falscher Effekt. Ich lasse mich nicht erpressen und erkläre lieber einmal in Ruhe warum etwas nicht geht. Den Wutanfall muss man in der Kindererziehung halt manchmal in Kauf nehmen. Im Berufsleben kann mein Sohn ja später auch nicht weinen oder schreien wenn er etwas nicht bekommt.

Wie haltet Ihr das bei euren Kindern?

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