Der Hund gehört zur Familie, ist aber kein Ersatz für Kinder oder Partner. Er bleibt ein Tier, dass ebenso treu wie liebevoll ist. Die richtige Erziehung vorausgesetzt. Auch haben Hunde natürlich andere Ansprüche an ihre Familie und ihr Rudel. Bedürfnisse, die wir als Menschen erfüllen müssen. Um dem Hund ein ausgeglichenes und schönes Hundeleben zu ermöglichen, gibt es ein paar Dinge die wir täglich und wöchentlich machen müssen. Einen Hund zu halten bringt Pflichten mit sich. Dieser Aufgaben sollte sich jeder Hundebesitzer und angehende Hundebesitzer klar sein.

Tägliche Aufgaben des Menschen für seinen Hund

Der Hund braucht seine Gassi-Runde. Damit ist aber nicht jeden Tag einmal um den Block gemeint, sondern richtig Raus. Dreimal am Tag, verschiedene Runden. Das Gassi-Gehen ist für den Hund oft die einzige Möglichkeit, soziale Kontakte mit seines Gleichen zu knüpfen. Gehen wir immer die selbe Runde, wird das für den Hund langweilig. Immer der selbe Weg, die selben Gerüche, der selbe Baum. Das ist wie im Knast. Es hilft auch nicht, einmal links- und einmal rechtsrum zu gehen. Es bleibt die selbe Runde. Hier sollten wir alle als Hundehalter auf Abwechslung achten.

Kein Hund, aber trotzdem niedlich

Kein Hund, aber trotzdem niedlich

Auch ist es wichtig, dass wir für den Hund interessant bleiben. Wir ihn also fordern. Zum Spielen oder mit Übungen. Die täglichen Runden bieten sich natürlich sehr gut für verschiedene Spielchen an. Notfalls erledigt die Aufgabe natürlich auch der gute alte Ball (und NICHT der Stock…). Was auch immer es ist, euer Hund wird euch für spannender halten als alles Andere, wenn er weiß, dass mit euch die Post abgeht.

Futter, Fell und Pfoten. Der Vierbeiner braucht Pflege!

Hunde brauchen regelmäßig Futter. Das Jagen haben wir für den Vierbeiner übernommen. Deshalb müssen wir auch für das tägliche Leib und Wohl sorgen. Je nach Geldbeutel und Gusto des Hundes, kann das natürlich jeder machen wie er will. Auf ein gewisses Maß an Qualität sollten wir aber dennoch alle achten, um spätere hohe Tierarztkosten zu vermeiden, die durch einseitige oder fehlerhafte Nahrung entstehen können. Auch das Bereitstellen des Wassers, das am besten täglich frisch bereitet wird, gehört zu unseren Aufgaben.

Zahnpflege

Zahnpflege

Viele Hunde haben ein langes oder wachsendes Fell, deshalb müssen diese Vierbeiner regelmäßig gebürstet werden. Normalerweise übernimmt dass das Rudel gegenseitig, aber da es oft keine anderen Rudeltiere gibt, liegt es an uns, dies für den Hund zu erledigen. Auch die Kontrolle der Pfoten und der Schnauze inklusive Zähne sollte regelmäßig erfolgen. Oft kann durch gute Kauartikel Zahnschäden und Verfaulung vorgebeugt werden. Dazu sollten wir unsere Hunde aber kennen und hier unbedingt vorbeugen. An den Pfoten setzen sich oft Grannen fest, welche zwischen den Fußballen durch das Fell, schmerzhaft in das Fleisch des Hundes drücken. Hier kann durch Dreck und offene Wunden natürlich eine Entzündung entstehen. Gerade wenn es raus in die Natur geht, schadet es nicht, nach der großen Runde die Pfoten einmal zu checken. Das Selbe gilt übrigens auch für die Ohren!

Hundepflege

Hundepflege

Habt ihr noch Anregungen und Ideen die helfen unseren felligen Begleitern das Hundeleben zu versüßen?


9 Kommentare

Emilie · September 17, 2018 um 9:50

Wir hatten früher auch einen Hund und wurden in alle möglichen Aufgaben mit eingebunden. Irgendwann ist aber doch alles an meiner Mutter hängen geblieben 😉
Liebe Grüße,
Emilie von LA MODE ET MOI

Die Marion · September 17, 2018 um 11:35

Sehr guter Artikel darüber, dass ein Hund nicht nur ein Spielzeug ist, sondern auch viel Verantwortung dahinter steckt. Wie integrierst du Deine Kinder in diese täglichen Aufgaben?

    Blog-Pirat · September 17, 2018 um 11:45

    Die dürfen da gerne und häufig das spielen übernehmen. Aber auch die Kinder haben durch den Hund ja viel gelernt. So ist mein Sohn schon in der Kita extrem Strassenfest gewesen und er war der einzige, der sich außerhalb des Ausflugswagen bewegen durfte. Mittlerweile achtet er da aber auch super auf den Hund und immitiert unsere Methode da sehr gut. Ab der Schulzeit darf er dann auch alleine die Runde mit dem Hund drehen…

Lina · September 17, 2018 um 21:07

Ein Hund ist wirklich sehr viel Arbeit, aber er macht auch glüklich und man kann so viel von dem Vierbeiner lernen 🙂 für mich mitunter eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben.

Liebe Grüße,
Lina von https://www.petitchapeau.de/

Tschaakii's Veggie Blog · September 18, 2018 um 10:58

Hallöchen!
Hast du toll zusammen gefasst ich glaube da gibt es nicht hinzuzufügen 🙂 Ich hatte mein Leben lang immer einen Hund und nun in Wien das erste mal keinen und es fehlt mir total einen um mich zu haben. Hunde sind einfach so tolle Lebewesen. Was man nie vergessen sollte, der Hund begleitet uns vl nur einen Teil unseres Lebens, aber wir sind sein ganzes Leben.

Ich wünsch dir noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße Jacky

Who is Mocca? · September 19, 2018 um 20:55

Ein Leben ohne Hunde könnte ich mir gar nicht vorstellen. Es ist (vor allem mit den Huskys) zwar auch sehr zeitaufwendig, aber sie sind mein perfekter Ausgleich zum stressigen Joballtag. Ohne Hund würde ich wahrscheinlich nicht so oft vor die Türe gehen. Finde es ja auch immer genial, wie sich die Beziehungen im Laufe der Zeit vertiefen und der Alltag mit den Fellnasen immer besser wird.

Liebe Grüße,
Verena von whoismocca.com und thepawsometyroleans.com

Sarah · September 19, 2018 um 21:12

Ich bin von klein auf mit einem Hund aufgewachsen. Meist war meine Amanta immer mit mir unterwegs, ich kämmte sie, ging mir ihr Gassi bis ich 16 Jahre alt war. Danach holten wir uns einen Dobermannwelpen und auch hier wurden die Aufgaben aufgeteilt. Sie musste richtig ausgepowert werden, eine große Runde im angrenzenden Wald hat da nicht gereicht und so fuhren wir mit dem Auto oder mit dem Fahrrad teilweise bis zu 10km am Tag um sie auszupowern. Füttern und Gassi gehen wurde von mir und meinem kleinen Bruder erledigt, die Arztbesuche und die Hundeschule haben meine Eltern übernommen. Ich finde es wichtig, dass man mit Tieren aufwächst und so gleich den Umgang damit kennen lernt. Hier in Berlin bin ich jetzt auf Katzen umgestiegen, da ich einen Hund leider nicht halten darf und auch nicht mehr so viel Zeit wie damals habe.

Liebe Grüße

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