Die Technik ist in vielen Bereichen der Medizin schon weit vorangeschritten. Bei der Feindiagnostik meines ersten Sohnes konnte ich, bedingt durch die Arbeit, nicht dabei sein. Diesmal war es mir jedoch möglich. Unser zweiter Sohn zeigte sich auf den Bildern aus dem Bauch von Mama, aber sehr schüchtern. Wir hatten auch unseren 6-jährigen Erstgeborenen dabei, auch er sollte sehen, was da so passiert. Selbst für mich als Vater war das, was wir zu sehen bekamen, sehr beeindruckend.

Mein Sohn war bei der Feindiagnostik etwas verwirrt

Mit der Aussage: “Gestern lief im Fernsehen noch Paw-Patrol und jetzt sehe ich in Mama´s Bauch!” begründete er seine Verwirrtheit. Wir müssen dazu sagen, dass wir gerade einen Paw-Patrol-Junkie zuhause haben. In jeder freien Minute wird ein Hörspiel angemacht, ein Buch gelesen, mit Chase oder Rubbel gespielt und manchmal darf er auch im Fernsehen eine Folge Paw-Patrol schauen. Durchaus fasziniert beobachtete er die Dinge, die er zu sehen bekam. Obwohl sich unser zweiter Sohn schüchtern zeigte und sich gut hinter seinen Händen und Füßen versteckte, gab es diesen einen Moment, in welchen wir wunderschön sein Gesicht im Profil erkennen konnten. Auch das Herz konnten wir sehen und die Blutströme hören. Es war alles in bester Ordnung. Auch die große Verwirrtheit legte sich schnell und wich zarter Begeisterung.

Vor der zweiten Geburt stellt sich die Familie ganz anderen Herausforderungen und Ängsten als vor der ersten Geburt. Damals waren es Gefühle von Unsicherheit, Ungewissheit und unbegründeter Angst, heute sind es Gefühle wie, hoffentlich kommt unser erster Sohn nicht zu kurz, wie bekommen wir es hin, dass er sich nicht vernachlässigt fühlt und wie teilen wir das Kinderzimmer auf. Wir sind als Eltern da von den Sorgen also eigentlich wesentlich entspannter und können die Schwangerschaft anders genießen, als beim ersten Mal. Fragen, einige Ängste und Sorgen bleiben aber auch nach einer Feindiagnostik, die die ganze Familie verzaubert hat.

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2 Kommentare

Sirit · November 2, 2018 um 12:11

Hallo Ihr Lieben! Das kann ich mir vorstellen, dass man sich da Gedanken macht ob der Große zu Kurz kommen wird etc. Ich bin Zweitgeborene und klar, bei mir wurde mehr durch gewunken als bei meinem Bruder. Ich muss gestehen, dass es ausgenutzt habe die Kleine zu sein … eine Schmoll-Lippe reichte und schon bekam ich meinen Willen ;O). Mein Bruder durfte dafür mehr mit seinen Kumpels unternehmen und hatte seine Freiheiten. Das kam im zu Gute. Ihr macht das schon alle sicher richtig und gut, der Rest ist eh nicht in unseren Händen! VG!! Sirit

Kindertarife in der Krankenversicherung: Gesetzlich oder Privat? · November 7, 2018 um 22:15

[…] Bei der Geburt eines Kindes stellen sich viele Fragen, aber es lösen sich auch Ängste auf. Endlich gibt es die […]

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