Die Kindererziehung kann uns an manchen Punkten auch mal überfordern. Wir sind gestresst oder überwältigt von anderen Gefühlen in uns. Dazu kommt oft noch die Angst etwas falsch zu machen. Erziehung kann unglaublich frustrierend sein, aber lohnen wird sich diese harte Arbeit am Ende auf jeden Fall. Ich möchte euch meine Ideen zum Thema Stressbewältigung vorstellen und euch zeigen, wie sehr es sich lohnt die richtigen Momente zu genießen und daraus Kraft zu ziehen.

Erziehung ist ein scharfes Schwert

Wenn mehrere Kinder in einem Haushalt leben, finde ich es sehr wichtig, dass alle die gleiche Aufmerksamkeit bekommen. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Keines der Kinder soll sich benachteiligt oder ungewollt fühlen. Hier brauchen wir natürlich viel Geduld und es kostet uns viel Zeit und Mühe den Bedürfnissen von mehr als einem Kind gerecht zu werden, aber am Ende zahlt es sich für die Eltern aus, weil es weniger Streit und Eifersüchteleien zwischen den Kindern und auch den Eltern gibt. Ein Faktor der enorm wichtig ist, um ungestresst am Familienleben teilzunehmen. Von dieser Ruhe profitieren am Ende alle in der Familie.

Erziehung durch Regeln und Grenzen

Für mich gehört es zur Erziehung dazu, dass Eltern klare Grenzen und Regeln setzen. Diese Regeln und Grenzen sollten Eltern in der Erziehung einhalten. Es scheint am Anfang aufwändig und stressig zu sein, aber auf Dauer lebt es sich für alle im Haushalt besser. Die klaren Grenzen und Regeln sorgen auch dafür, dass das Kind später in der Schule und im Beruf auch auf die jeweiligen Regeln achten wird. Einfach nur daher, weil es an Regeln schon gewohnt ist. Oft sehe ich „moderne Eltern“ die ihrem Kind alles erlauben und sich als erwachsene Menschen den Willen eines Kindes im Alter von 4 Jahren beugen. Dass dies nur Egoismus und Eigenwillen fördert, ist den Eltern nicht bewusst.

Auch die Rücksicht auf andere Menschen ist enorm wichtig, unser Kind soll lernen, die Privatsphäre und den Menschen zu schätzen. Das bedeutet für uns, dass er sich auch mal ruhig verhalten muss, wenn wir beispielsweise in einem Restaurant oder einem Café sind. Für uns selbstverständlich, aber andere Eltern lassen Ihre Kinder an die Tische der Anderen laufen und sind ganz stolz wenn das Kind den Teller der anderen Gäste begrapscht. Was diese Eltern als Mut auslegen ist in meinen Augen das Überschreiten einer Grenze. Etwas, das nicht akzeptabel ist.

Ich möchte ein gutes Vorbild sein

Ich zeige meinem Sohn, dadurch dass ich versuche ein gutes Vorbild zu sein, was Recht und Unrecht ist. Ich bedanke mich oder entschuldige mich, wenn es nötig ist. Diese normalen Umgangsformen gehören für mich dazu. Nur wenn ich diese selber vorlebe, kann ich sie auch von meinem Kind verlangen. Auch das sorgt oft für stressfreie und schöne Tage, da wir die Dinge dann auch wertschätzen und gerne füreinander machen.

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