Vater zu werden war einer der aufregendsten Momente in meinem Leben. Ein Moment den ich nie vergessen werden. Etwas das mich so sehr mit Glückshormonen berauscht hat, dass ich in den Tagen nach der Geburt wie auf einer Wolke lebte. Die Tage vergingen wie im Flug und brachten so viel neues. Die Ängste die wir vorher als werdende Eltern hatten waren so gut wie verschwunden. Das Leben hatte sich verändert, aber es machte auf einmal richtig Sinn. Aber einige Fragen blieben.

Fragen über Fragen: Die Antwort steckte meistens schon in uns drin

Wir wussten am Anfang nicht viel über Babys und sind an die Sache eher spontan ran gegangen. Wir hatten uns vorgenommen einfach regelmäßig zu reden um zu sehen wo es Probleme gab und wie wir in der Erziehung damit umgehen wollen. Etwas das wir in den gut 6 Jahren seit der Geburt meines Sohnes eigentlich immer noch regelmäßig machen, obwohl mittlerweile natürlich schon viel Routine eingekehrt ist. Aber gerade die Anfangszeit war oft noch von Unsicherheit geprägt. Die Windel saß nicht richtig, der Schnuller ist in den Dreck gefallen und warum ist er so Orange? Wir löcherten die Hebamme mit allen Fragen die uns zwischen den Besuchen aufgefallen war. Ganz Geduldig und mit viel Ruhe gab Sie uns die Antworten auf die Fragen und machte uns auch eins klar: Es ist euer Kind, so wie ihr es macht ist es für euch richtig.

Fragen in der Erziehung

Natürlich gibt es auch immer mal ein Problem welches sich nicht mit der eigenen Art der Erziehung lösen lässt. Momente in denen wir falsch reagiert haben. Aber es sind am Ende nur Momente und uns das bewusst zu machen, zu überlegen was wir in diesem Moment falsch gemacht haben hilft für das nächste mal, oder einen ähnlichen Moment. Ich bin ein Freund der Fragen, ich frage Menschen in meiner Umgebung. Eine gute Freundin ist Lehrerin, eine andere mehrfache “Preisgekrönte” Patentante und meine Schwägerin hat selbst 3 Kinder. Da liegt also eine geballte Menge Kompetenz bereit. Alle haben eine andere Meinung und andere Antworten auf meine Fragen und genau das macht die ganze Sache so wunderbar. Aus diesen Antworten lässt sich wieder genau eine Sache ableiten: Es ist unser Kind und wir entscheiden darüber wie wir es am Ende erziehen wollen und mit den Problemen die sich uns in den Weg stellen umgehen.

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