Beim Schweißen geht es einfach gesagt um das Verbinden von Werkstücken aus Metall. Es handelt sich um ein sogenanntes Fügeverfahren, welches zum dauerhaften Verfügen, also dem permanenten Verbinden gedacht ist. Auch sind die meisten Schweißverfahren auch zum Beschichten geeignet, dann spricht man in der Fachsprache von Auftragsschweißen. Beim Schweißen wird insbesondere mit hohen Temperaturen gearbeitet, aber auch mit Druck oder beidem. Oft werden auch Zusatzstoffe eingesetzt, in Form von Stäben oder Drähten. Diese werden an der Schweißnaht genutzt, dort zu schmelzen. Um dann wiederum eine Verbindung der Werkstoffe herzustellen. Dieser Vorgang ist zu vergleichen, oder hat Ähnlichkeit, mit dem Prozess des Lötens. Im ganz einfachen Vergleich, sind diese Verbundstoffe wie Klebstoff.

Wer mehr zum Schweißen wissen möchte, kann sich auf der Seite www.handschweissen.eu informieren. Ziel des Schweißens ist es, eine Verbindung mit hoher Festigkeit herzustellen. Es wird schwerpunktmäßig in der Metallverarbeitung eingesetzt. Und erzielt dort bessere Ergebnisse als Löten oder Kleben – und ist günstiger als Nieten oder Schrauben. Beim Handschweißen hat man den Vorteil, dass dies auch an verschiedenen Orten passieren kann. Das Schweißen im Freien ist daher möglich und es kann so auch als Reparaturmaßnahme eingesetzt werden. Beim Hand-Schweißen sollten aber auf jeden Fall Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Wer mehr über das E-Hand-Schweißen erfahren möchte, kann sich auf dem verlinkten Blog informieren.

Schweißen ist auch optisch eine sehr schöne Angelegenheit: Wenn die Funken fliegen!

Schutz beim Schweißen!

Wenn die Funken beim Schweißen fliegen, ist es nötig, sich zu schützen. Doch es sind beim Schweißen nicht allein die Funken, von denen Gefahr ausgeht. Es können beispielsweise auch krebserregende Gase und Dämpfe entstehen. Von daher solltet ihr euch beim Schweißen an diverse Sicherheitsvorkehrungen halten. Der Kopfschutz, also eine Schweißermaske, oder ein spezieller Helm zum Schweißen, gehören daher zum Standard. Oft ist in diesen schon der Augenschutz integriert. Falls nicht, ist dies ebenso dringend empfohlen. Auch kann es beim Schweißen lauter werden, von daher empfiehlt sich auch ein Ohrenschutz, Gehörschutz oder Lärmschutz. Sinnvoll ist auch ein Atemschutz, da wie bereits erwähnt, verschiedene Dämpfe mit gefährlichen Inhaltsstoffen entstehen können.

Aber auch den Rest eures Körpers solltet ihr unbedingt fachmännisch schützen. Es empfiehlt sich, mit Handschuhen zu Schweißen. Diese sollten natürlich zum Schweißen geeignet sein. Auch den Körper könnt ihr mit einer Lederschürze sehr gut schützen. Insgesamt solltet ihr euch vor der hohen Temperatur die entsteht, abschirmen.

Welche Gefahren gibt es?

Neben dem Faktor Hitze gibt es aber noch weitere Gefährdungsmöglichkeiten. Der Funkenflug kann beispielsweise für viel Gefahr sorgen. Leicht entflammbares Material solltet ihr aus dem Bereich, in dem geschweißt wird, weg schaffen. Auch sollten andere Personen nicht in unmittelbarer Umgebung ungeschützt sein. Der helle Lichtbogen, der beim Schweißen in der Regel aufgrund der hohen Temperatur entsteht, kann die Augen verletzten. Weshalb der erwähnte Sichtschutz zwingend empfohlen wird. Auch entsteht beim Schweißen Strahlung. Vor dieser UV-Strahlung solltet ihr unbedingt euer Gesicht schützen. Daher wird im Allgemeinen eine Schweißermaske empfohlen. Auch hier solltet ihr auch auf mögliche Zuschauer oder anwesende Personen achten. Denn die erwähnten Gefahren treffen auf diese ebenso zu. So toll es auch aussieht, wenn die Funken fliegen, ohne Schutzbrille und Schutzausrüstung sollte nicht gearbeitet und zugeschaut werden.

Wichtig: Material vorbereiten

Die Werkstücke solltet ihr vor dem Verbindenbereits bearbeiten. Insbesondere solltet ihr diese von Rost und Farb- oder Lackresten befreien. Um die Teile dann gut zu verarbeiten, könnt ihr beispielsweise Schraubzwingen zum Fixieren nutzen. Oft ist der erste Durchgang beim Schweißen der, dass die Werkteile mit Punkten entlang der zu schweißenden Naht verbunden werden. Dies hat den Vorteil, dass ihr die Lage, beziehungsweise die Verbindung, korrigieren könnt. Aber es ist auch eine gute Methode, um das Material vor dem Verziehen zu schützen. Denn durch die Hitze entsteht eine Dehnung. Habt ihr die Werkstücke aber schon an diversen Punkten fixiert, könnt ihr dadurch die gewünschte Verbindung akkurat herstellen. Dann müsst ihr euer Kunstwerk wieder reinigen. Beim Schweißen entsteht oft Schlacke, diese müsste ihr nun regelmäßig von den Werkstücken entfernen. Danach könnt ihr die Nähte durchschweißen.

So faszinierend es auch aussieht, es bleibt eine handwerkliche Herausforderung. Der Laie wird sich nur mit großem Respekt und am besten unter fachmännischer Anleitung an diese Herausforderung begeben. Denn die Gefahren von Verletzungen sind doch relativ hoch. Andererseits bietet das Schweißen dann aber auch herausragende Gestaltungsmöglichkeiten. Und jeder der es beherrscht, hat die Möglichkeit, nicht nur zu reparieren, sondern auch ganz besondere Stücke zu fertigen. Es ist eine besondere Form des Handwerks, die aber in vielen Bereichen unseres Lebens Anwendung findet. Selbst Kunststoffe werden teilweise über das Schweißen verbunden. Wer also die Möglichkeit hat, dieses Handwerk zu lernen, der sollte diese Gelegenheit nutzen. Denn Schweißen wird auch in Zukunft weiter wichtig bleiben.

Alles über Schweißen

Mein Fazit zum Schweißen

Da ich schon löten kann, habe ich mir lange überlegt, ob ich mir auch das Schweißen beibringen lasse. Da wir vorhaben uns irgendwann ein Wohnmobil selber auszubauen. Dann wird es wahrscheinlich sehr sinnvoll sein, wenn ich mich tatsächlich mit dem Thema befasse. Mein Schwager schweißt gerne, er hat eine entsprechende Ausbildung zum Metallbauer gemacht. Auch in den Gesprächen mit ihm merkt man immer eine gewisse Faszination für dieses Handwerk. Mein Drang und meine Lust, Neues zu lernen, wird dadurch nur weiter beflügelt.


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