Wenn sich Kinder Sorgen machen, kann das viele Gründe haben. Wir als Eltern sollten aber jeden davon ernst nehmen. Denn die Sorgen unserer Kinder sind oft kleine oder auch große Störungen in der kleinen heilen Kinderwelt. Diese Störungen können sich aber unbemerkt auf die Verhaltensweise unserer Kinder auswirken und so für eine Persönlichkeitsveränderung sorgen. Oft sind dies aber Verhaltensmuster, die wir nicht als positive ansehen können. Streiten die Erwachsenen viel und wird oft mit Trennung und verlassen gedroht, wird das Kind in den meisten Fällen versuchen dafür zu Sorgen, dass Mama und Papa zusammen bleiben. Das Kind versucht nicht schuld zu sein, macht sich klein, taucht ab oder versucht immer auszugleichen.

Wenn Kinder sich Sorgen machen.

Aber auch kleine Gründe tragen bei Kindern zu großer Sorge bei. Dinge, die für uns als Erwachsene selbstverständlich sind. Ein Kumpel zieht in die neue Stadt, wegen Arbeit oder Freundin, das tut im ersten Moment weh, dann geht man zusammen noch etwas trinken und bleibt irgendwie in Kontakt. Zieht der beste Kumpel eines 6-Jährigen um, scheint das für uns ganz normal zu sein, für das Kind bricht aber eine wichtige Säule in seinem Leben weg. Die Kita macht auf einmal keinen Spaß mehr, es wird mehr gekuschelt und die Bindung zu anderen Kindern fällt, aus der Angst dass diese auch “gehen”, viel schwerer als vorher. Wir als Eltern sollten mit den Kindern darüber reden. Diese Sorgen werden sie sonst lange begleiten und beschäftigen. Sie wirken sich auf die Psyche aus.

Unser Sohn hatte, nachdem sein bester Kumpel umgezogen war, lange Probleme einem anderen seiner Freunde nah zu kommen. Es dauerte lange, bis er das verarbeitet hatte. Auch durch weitere Rückschläge, denn Einige gingen im Sommer dann zur Schule und waren auch weg. Auch die Erzieherin seiner Gruppe deutete im Entwicklungsgespräch an, dass er damit so seine Probleme hat. Eine zarte sensible Seele, die lernt zu verstehen, dass Veränderung zum Leben gehört. Es ist aber auch für diese kleine Seele besser, wenn in dieser Entwicklung nicht jeder Schritt alleine gemacht werden muss. Mit offenen Gesprächen und leichten Erklärungen, die kindgerecht und verständlich sind, können wir zumindest versuchen, die Gefühle des Verlustes zu minimieren. In der Hoffnung, dass wir das nächste Problem wieder früh genug erkennen.

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