Ängste und Sorgen prägen oft nicht nur das Leben unserer Kinder, auch Erwachsene haben oft Sorgen und Ängste. Dass diese oft einen ganz anderen Ursprung haben, spielt dabei aber keine Rolle. Denn wenn sich die Ängste der Eltern auf das große Ganze beziehen, wie z.B. die Angst davor den Job zu verlieren und den Lebensstandard der Familie dadurch zu gefährden, ist die Angst des Kindes dagegen viel banaler. Die Angst vor der Dunkelheit ist ein typisches Beispiel. So wie wir uns als Erwachsene dieser Angst stellen, so macht das auch das Kind. Wir als Eltern sollten dabei diese Ängste und Sorgen ernst nehmen, denn irgendwo gibt es einen Ursprung dafür.

Ängste und Sorgen ernst nehmen

Auch wenn es uns schwer fallen mag zu glauben, dass dort im Schrank vielleicht ein Monster wartet, dem Kind fällt es leicht, das zu glauben. Lassen wir es mit seinen Befürchtungen alleine, fühlt sich das Kind im Stich gelassen. Die Welt der Kinder ist noch durch eine übermäßige Fantasie geprägt und die Angst, die im Kind entsteht ist genauso ernst, wie die Angst die in uns entsteht. Deshalb müssen wir verstehen, dass Kinder oft noch Probleme haben, die Realität und die Fantasie zu unterscheiden. Wir dürfen das Kind damit nicht alleine fertig werden lassen.

Eltern sind auch dazu da, Angst und Furcht für das Kind und mit dem Kind zu bekämpfen. Wir gehen zum Schrank, öffnen ihn, schauen überall nach und zeigen dem Kind, dass es im Schrank nichts außer frischer Wäsche gibt. Gemeinsam stellen wir uns der Angst und können diese so leichter bewältigen. Sitzt die Angst tiefer und kann nicht mit einem Gang zum Schrank bewältigt werden, dann ist es notwendig, dass wir Trost spenden und dem Kind immer wieder dabei helfen, diese Angst auf andere Art zu besiegen. Denn auch für uns als Erwachsene ist es oft leichter mit Angst und Furcht fertig zu werden, wenn wir jemanden an unserer Seite haben, der uns versteht und uns bei den alltäglichen Sorgen hilft.

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