Wenn ich meinen Sohn anschaue, merke ich, wie schnell die Zeit in den letzten Jahren vergangen ist. Die Tage verfliegen und die Ereignisse scheinen sich zu häufen. Das erste Wort, der erste Schritt und die ersten Tage ohne Windel, nun kommt schon bald die Schule, davor gab es das erste Fußballspiel und diverse andere Highlights für uns als Eltern. Noch gut kann ich mich an die Zeiten erinnern, als die Kommunikation schwierig war, und ich nur erahnen konnte, was er von mir will, mittlerweile werden Situationen auch mal komplex ausdiskutiert. Eine enorme Entwicklung innerhalb weniger Jahre, vom ersten Wort bis zu einer überlegten und gewollten Diskussion.

Durch die Entwicklung der Kinder scheint die Zeit zu rennen

Aber gerade diese rasante Entwicklung der Kinder scheint den Eltern das Gefühl zu geben, dass die Zeit verfliegt. Die markanten Entwicklungspunkte kommen und sind dann bald Vergangenheit, das Kind wird immer selbständiger und die Phasen der Abhängigkeit weichen denen der gemeinsamen Erlebnisse und Aktionen. Für Eltern sicher nichts Schlechtes, aber den nötigen Abstand zu gewinnen und sich an die neuen Herausforderungen der Kindheit zu gewönnen, ist sicher nicht unmöglich oder schwierig, aber den richtigen Zeitpunkt sollten wir nicht verpassen. Die Entwicklung ist natürlich auch immer wieder gespickt von Rückschlägen und emotionalen Phasen, in denen Papa und Mama dann auf einmal doch wieder die wichtigsten Menschen der Welt sind.

Eltern und die Zeit

War ich früher als Kind genervt von Sprüchen wie :”Du bist aber groß geworden!” verfalle ich jetzt als Vater auch immer wieder in solche platten Aussagen. Das Problem ist, sie stimmen einfach. Wenn wir demnächst Weihnachten feiern und ich mir die Bilder vom letzten Jahr anschaue, dann merke ich auch, wie sehr sich mein Sohn in dem letzten Jahr entwickelt hat und wie groß er geworden ist. Wie sich Mimik und Körpersprache, Ausdruck und Aussehen entwickelt hat. Es macht mich fast sprachlos, zu merken, dass wieder ein Jahr um ist. Ein Jahr, in dem viel passiert ist und das wieder viel Entwicklung und Veränderungen gebracht hat. Ein weiteres schönes Jahr, oder wie ich einst immer sagte, das ist gerade die schönste Phase, die ich als Vater erleben darf. Schon wieder und immer noch. Wobei das noch auch noch eine Weile anhalten darf.

 


3 Kommentare

melanie · Oktober 1, 2018 um 14:48

hei, toller Beitrag den du da verfasst hast. Ich kann es mir gut vorstellen, dass die Jahre viel schneller an einem vorbei ziehen wenn man Kinder hat und sieht, wie sich diese entwickeln und wachsen. Vielleicht auch weil wir irgendeinmal das Gefühl haben, der Alltag lässt die Jahre langsamer vergehen und wir bleiben stehen.. ich weiss es nicht! Aber es ist toll zu lesen, dass du nun die Sätze aus deiner Kindheit anders siehst! Irgendeinmal möchte ich auch Kinder haben und ich bin ziemlich neugierig, wie sich meine Einstellungen ändern werden!
alles liebe, Melanie von https://melslybeauty.wordpress.com/

Loving Carli · Oktober 1, 2018 um 20:40

Ein schöner Beitrag der mir aus der Sseele spricht. Fast täglich schaue ich meinen Sohn an und denke wie wahnsinnig schnell er groß geworden ist. Die Entwicklung ist so rasant, dass man wirklich denkt die Zeit rast nur so dahin.

Liebe Grüße
Melanie von https://www.lovingcarli.com/

Die Angst vor Veränderung - Mutig und Selbstbewusst bleiben - Blog-Pirat · Oktober 11, 2018 um 12:01

[…] sich auf die positiven Eigenschaften in seinem Körper konzentriert und die eigenen Stärken kennt, der braucht keine Angst vor Veränderungen haben. Denn […]

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