Wenn ich meinen Sohn anschaue, merke ich, wie schnell die Zeit in den letzten Jahren vergangen ist. Die Tage verfliegen und die Ereignisse scheinen sich zu häufen. Das erste Wort, der erste Schritt und die ersten Tage ohne Windel, nun kommt schon bald die Schule, davor gab es das erste Fußballspiel und diverse andere Highlights für uns als Eltern. Noch gut kann ich mich an die Zeiten erinnern, als die Kommunikation schwierig war, und ich nur erahnen konnte was er von mir will, mittlerweile werden Situationen auch mal komplex ausdiskutiert. Eine enorme Entwicklung innerhalb weniger Jahre, vom ersten Wort bis zu einer überlegten und gewollten Diskussion.

Durch die Entwicklung der Kinder scheint die Zeit zu rennen

Aber gerade diese rasante Entwicklung der Kinder scheint den Eltern das Gefühl zu geben, dass die Zeit verfliegt. Die markanten Entwicklungspunkte kommen und sind dann bald Vergangenheit, das Kind wird immer selbständiger und die Phasen der Abhängigkeit weichen denen der gemeinsamen Erlebnisse und Aktionen. Für Eltern sicher nichts schlechtes, aber den nötigen Abstand zu gewinnen und sich an die neuen Herausforderungen der Kindheit zu gewönnen, ist sicher nicht unmöglich oder schwierig, aber den richtigen Zeitpunkt sollten wir nicht verpassen. Die Entwicklung ist natürlich auch immer wieder gespickt von Rückschlägen und emotionalen Phasen, in denen Papa und Mama dann auf einmal doch wieder die wichtigsten Menschen der Welt sind.
Eltern und die Zeit

War ich früher als Kind genervt von Sprüchen wie :“Du bist aber groß geworden!“ verfalle ich jetzt als Vater auch immer wieder in solche Platten Aussagen. Das Problem ist, sie stimmen einfach. Wenn wir demnächst Weihnachten feiern und ich mir die Bilder vom letzten Jahr anschaue, dann merke ich auch, wie sehr sich mein Sohn in dem letzten Jahr entwickelt hat und wie groß er geworden ist. Wie sich Mimik und Körpersprache, Ausdruck und Aussehen entwickelt hat. Es macht mich fast sprachlos, zu merken dass wieder ein Jahr um ist. Ein Jahr in dem viel passiert ist und das wieder viel Entwicklung und Veränderungen gebracht hat. Ein weiteres schönes Jahr, oder wie ich einst immer sagte, dass ist gerade die schönste Phase, die ich als Vater erleben darf. Schon wieder und immer noch. Wobei das noch auch noch eine Weile anhalten darf.

Kategorien: Eltern

1 Kommentar

Die Generation der Zeitlosen: Der Wert der Zeit - Blog-Pirat · 6. Oktober 2019 um 12:05

[…] Ende unserer Tage werden wir vermutlich merken, das Zeit das kostbarste gut unseres Lebens ist. Unsere Uhr läuft […]

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