Der nun 45. Berlin-Marathon der diesen Sonntag (16.09.2018) stattfindet, wird mit einer Rekord-Teilnehmerzahl beginnen. Die ARD und der RBB berichten jeweils ab 09:15 Uhr von dem Sport-Event an dem in diesem Jahr 44.389 Läufer und Läuferinnen teilnehmen werden. Sie alle versuchen, die 42,195 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Insgesamt rechnet der Veranstalter mit mehr als 70.000 aktiven Teilnehmern. Am Samstag starten nämlich schon die kleinen Bambini-Läufe und andere Nachwuchsläufer in verschiedenen Altersklassen und Entfernungen.

Berlin-Marathon: Teilnehmer- und Streckenrekord möglich

Auch könnte es möglich sein, dass nach dem Teilnehmerrekord der Strecken- oder sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt wird. Am Start befinden sich natürlich auch herausragende Läufer auf der Langstrecke. Aus Kenia werden Eliud Kipchoge bei den Männern und Tirunesh Dibaba aus Äthiopien bei den Frauen die jeweiligen Weltrekorde angreifen. Die schnelle Berliner Strecke kann dies möglich machen. Die aktuellen Weltrekorde liegen bei 2:02:57. Diese Zeit benötigte Dennis Kimetto aus Kenia bei den Männern 2014 in Berlin. Möglich, dass dieser Rekord nach nun 4 Jahren wieder in Berlin fällt. Bei den Frauen hält den Rekord die Britin Paula Radcliffe die diesen Rekord allerdings schon 2003 in London aufstellte. Sie benötigte 2:15:25. Der Berlin-Marathon könnte sich an diesem Wochenende nicht nur mit seiner Teilnehmerzahl selber krönen, sondern auch bald 2 Weltrekorde innehaben.

Die Strecke führt durch das Herz der deutschen Hauptstadt. Wie schon üblich steht das Brandenburger Tor und der Tiergarten im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens. Doch auch durch andere Bezirke führt die Strecke, welche sicher wieder zahlreiche Besucher auf die Berliner Straßen locken wird.

Leukämie und Marathon? Miriam Vogt versucht ein Zeichen zu setzen

Mit dabei auch Miriam Vogt aus dem Ruhrgebiet. Eine 34-jährige Frau, die als aktive Läuferin beim Berlin-Marathon an den Start geht. Für sie und Ihren Körper ist die Teilnahme dennoch keine Selbstverständlichkeit. Vor 8 Jahren an Leukämie erkrankt und durch die Chemo mit einer Herz-Komplikation belastet, begann die 34-jährige Miriam Vogt mit dem Gehen. Ihr Arzt riet ihr zum Sport, das sei gut für sie, aber ein Marathon würde es nicht mehr werden. Aber schon im April diesen Jahres lief sie auf einem Marathon zurück ins Leben. Den Berlin-Marathon läuft sie für die Stiftung junger Erwachsener mit Krebs. Miriam Vogt möchte den rund 15.000 jungen Menschen, die jährlich an Krebs erkranken, Mut geben und zeigen, dass sich das Kämpfen lohnt. Ein Zeichen das sagt: “Gebt euch nicht auf!”

Ein Zeichen welches allerdings auch für viele Hobby-Läufer auf dem Berlin-Marathon gelten dürfte.


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