Es traf uns damals ein bisschen wie ein Paukenschlag. Der Schwangerschaftstest war positiv. Wir wussten nur nicht genau ob wir uns nun freuen sollten oder ob unser ganzes Leben nun vorbei sei. Ich hätte mir damals definitiv Elternhilfe gewünscht. Jemanden, der mit Erfahrung an meiner Seite steht und mir das Köpfchen tätschelt. “Wird schon alles gut, das Leben wird besser nach der Geburt.” sagte mir Sven von der Elternhilfe. Schön wär´s gewesen. Sven von der Elternhilfe ist fiktiv. Das Thema zu umfänglich, die Ängste und Sorgen der Eltern zu differenziert.

Elternhilfe: Eine viel zu differenzierte Thematik

Als sich die erste Aufregung gelegt hatte und wir uns sicher waren, dass wir mit unserem Baby glücklich werden wollen, kamen die nächsten Fragen. Klar hat uns unsere Hebamme damals bei allen Fragen zur Seite gestanden, aber diverse Ängste oder Hemmungen konnte Sie uns auch nicht nehmen. Weiter ging es damals mit der Kita-Frage, das Thema Durchschlafen und noch später die Schule. Erzieher werden gelöchert, Ämter genervt, Verwandte und Freunde kommentieren ohne gefragt zu sein. Alles im Sinne der Elternhilfe. Am Ende standen wir zu zweit vor der Geburt und zu dritt nach der Geburt. Helfen kann man sich am Ende nur selbst. Indem wir uns Hilfe geholt haben, gelesen oder einfach intuitiv reagiert haben.

Dass die Angst oder die Ungewissheit auch nach fast 6 Jahren nicht aufhört, ist fast selbstverständlich. Selbstbewusst, mit Freunden gesegnet und eigenständig soll der Sohn werden. Das sind die Ziele, die wir an unsere Erziehung stellen. Dabei kann uns niemand helfen, außer wir selbst. Wir kennen die Ziele, wir bestimmen den Weg. Ob er am Ende der Richtige war, oder nicht, da könnte uns auch Sven von der Elternhilfe nicht helfen. Am Ende der Erziehung wird sich zeigen, ob wir auf die meisten Fragen und Probleme die richtige Antwort hatten.

Was sind eure Ziele in der Erziehung und auf welche Fragen hättet ihr euch im Vorfeld eine Antwort erhofft?

Windeln solltet ihr auf jeden Fall schon mal da haben 😉

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9 Kommentare

Mo · Juli 28, 2018 um 11:26

Die Situation war damals ähnlich bei uns. Allerdings habe ich mir gar nicht so viele Sorgen gemacht. Mein Credo war immer: “Seit Beginn der Menschheit sind Kinder zur Welt gekommen und es gibt unsere Spezies immer noch”. Klar waren manche Dinge ungewiss und auch dieser ganze Behördenkram war gruselig. Aber wir haben alles nach und nach abgearbeitet und es hat ganz gut geklappt. Auch heute noch höre ich eher auf mein Gefühl, anstatt mich wild durch Google zu klicken. Manchmal helfen uns auch Gespräche mit anderen Eltern und der Familie.

Liebe Grüße,
Mo

Orange Diamond Blog · Juli 28, 2018 um 13:00

Ich finde es einfach toll, wenn Tests positiv ausfallen für die Schwangerschaft! Es gibt nichts schöneres als das Glück Kinder zu haben!

Liebe Grüße,
Alexandra von orangediamond.de
Orange Diamond auf auf Instagram

Steffi · Juli 28, 2018 um 13:19

Ich denke, es geht wirklich vielen so. Bei uns war es noch extremer. Wir haben ein Baby adoptiert. Vom ersten Tag an. Ich hatte das Glück, dass wir trotzdem eine Hebamme für die Nachsorge bekamen. Ich hatte noch nicht einmal die Chance, mich 10 Monate auf ein Baby vorzubereiten. Es musst alles innerhalb eines Tages umgesetzt sein. Das Zimmer, der Name… In der Früh kam der Anruf, Abends hatten wir unseren Sonnenschein. Ich liebe ihn über alles wie mein eigenes Kind. Einen Tipp möchte gerne weiter geben: Hört auf euer Herz und euren Bauch. Was würdet ihr tun? Probiert es einfach aus, was ihr für Richtig haltet. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Versucht entspannt zu sein, dann ist es auch das Kind. Nervosität überträgt sich.
Liebe Grüße,
Steffi

    Blog-Pirat · Juli 28, 2018 um 13:47

    Das ist mutig und konsequent und Wahnsinn, das dass so schnell gehen musste und super das es mit der Hebamme geklappt hat. Ich finde Deinen Tipp extrem wichtig. Wer auf Herz und Bauch hört ist authentisch und steht für Gefühle. Das können Kinder gut verstehen, es ist ehrlich und gibt Sicherheit.

L♥ebe was ist · Juli 28, 2018 um 14:44

ich finde diese Thematik sehr spannend und auch äußerst wichtig anzusprechen! ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen jungen Eltern so geht, wenn sie erstmal gar nicht damit rechnen …
dein Tipps ist da sicherlich nicht verkehrt, dass man auf das Herz- und Bauchgefühl hören sollte – wie eigtl. bei den meisten Dingen im Leben 🙂

liebste Grüße auch,
❤ Tina von liebewasist.com
Liebe was ist auf Instagram

Sebastian · Juli 31, 2018 um 7:54

Es gibt nur eine Sache, die Ihr absolut unverzichtbar zum Elternsein wissen müsst: Ignoriert alle “guten Ratschläge”.
Der Rest ergibt sich mit ein wenig Bauchgefühl und gesundem Menschenverstand von selbst.

    Blog-Pirat · Juli 31, 2018 um 8:23

    Das sage ich auch immer allen. Hört auf euer Bauchgefühl. Gute Ratschläge gibt es umsonst und meistens sind diese unbrauchbar. Stimme dir da voll und ganz zu.

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