Die Fifa hat wie jedes Jahr wieder die besten Akteure des Internationalen Fußballs gekürt. Das schöne an der Wahl zum Weltfußballer, zur Weltfußballerin und zum Trainer des Jahres, die Fans können an der Wahl aktiv teilnehmen. Die Kapitäne der Nationalmannschaft, Trainer und eben auch die Fans dürfen für die Kategorien Ihre Stimmen abgeben und so die besten der besten im Weltfußball küren. Die letzten Jahre war die Wahl von den beiden Ausnahme-Fußballern, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo geprägt. Eine ganze Dekade hatte es am Ende immer nur einen dieser beiden gegeben. Alle anderen waren chancenlos. Unter diese ganzen Größen mischte sich aber auch der deutsche Lennart Thy.

Das Ende einer Dekade

Bei der diesjährigen Wahl war Messi unter den letzten 3 nominierten nicht mehr dabei. Ronaldo hingegen schon, musste sich aber dem Kroaten Luka Modric geschlagen geben. Modric, der letzte Saison noch gemeinsam mit Ronaldo bei Real Madrid gespielt hat, war bei der Weltmeisterschaft mit Kroatien bis in das Finale gekommen und dort mussten sich die Kicker vom Balkan den Franzosen geschlagen geben.

Luka Modric hatte aber großen Anteil daran, das die Kroaten es überhaupt soweit geschafft hatten. Zuvor hatte er mit Real Madrid noch die Champions League gewonnen. Etwas das Mohammed Salah in diesem Jahr noch verwehrt blieb, der Ägypter in Diensten des FC Liverpools war ebenso wie Ronaldo und Modric nominiert, ging aber auch mit leeren Händen nach Hause. Immerhin wurde er für das schönste Tor des Jahres geehrt.

Die weiteren Sieger der FIFA:

Der Trainer der Equipe Tricolore, Didier Deschamps wurde zum Trainer des Jahres gewählt. Er hatte mit einer stark verjüngten französischen Mannschaft in Russland dieses Jahr die Weltmeisterschaft gewonnen. Er verzichtete dabei auf den ein oder anderen Star, mutig, aber sein Mut wurde belohnt. Etwas was wir in Deutschland neidlos anerkennen müssen, denn uns fehlte ja bekanntlich der Mut den Kader nach erfolgreichen Jahren zu verjüngen. Welttrainer der Frauen wurde Reynald Petros von Olympique Lyon. Er konnte die französische Liga und die Champions League der Frauen gewinnen.

Zur Weltfußballerin des Jahres kürte die FIFA die Brasilianerin Marta.

Thibaut Courtios wurde zum Torhüter des Jahres gewählt. Mit den Belgiern war er bei der Weltmeisterschaft 3 geworden und hatte mit Real Madrid und Teamkollegen Modric vorher die Champions League gewonnen. Auch der Shootingstar der Weltmeisterschaft ging nicht leer aus. Kylian Mbappeé wurde zum Besten jungen Spieler des Jahres gewählt. Der Weltmeister steht im Dienste von Paris St. Germain.


FIFA Fairplay-Preis geht an einen deutschen Fußballprofi: Lennart Thy

Aber auch die deutschen gingen an diesem Abend nicht ganz leer aus. Auch wenn in den großen und wichtigen Entscheidungen kein Platz für Toni Kroos und Kollegen blieb, schaffte es Lennart Thy den Fifa-Fairplay-Preis zu bekommen. In der vergangenen Saison hatte Lennard Thy auf ein Liga-Spiel in der Niederländischen Eredivisie mit seiner Mannschaft VVV Venlo verzichtet.

Er hatte sich vor 7 Jahren als Stammzellenspender angemeldet.

Der Stürmer der unter anderem auch schon bei Werder Bremen und dem FC St. Pauli gegen den Ball getreten hatte half mit seiner Spende einem an Blutkrebs erkrankten Patienten. Für die Spende verpasste er wie bereits erwähnt ein Liga-Spiel, indem er aber dennoch zum besten Spieler der Partie gewählt wurde.

Schon damals von den Verantwortlichen eine große und faire Geste, die den Sport wieder menschlicher macht. Durch eine seltene Übereinstimmung der DNA war es nötig geworden, dass Lennart Thy dieser Spender sein musste. Die FIFA ehrte ihn nun auch noch. „Es ist für mich eine große Ehre hier zu sein“, sagte Thy in London: „Es war eine Selbstverständlichkeit für mich, zu helfen. Das Beste ist, dass sich viele Menschen als mögliche Spender haben registrieren lassen.“


1 Kommentar

Warum ich gegen Vorurteile beim Frauenfußball kämpfe! - Blog-Pirat · 10. Juni 2019 um 17:14

[…] Sie das falsche Geschlecht haben und dann Ihrem Hobby nachgehen und dabei erfolgreich sind, unser Nationalmannschaft der Frauen hat auch schon den ein oder anderen Weltpokal gewonnen, dann möchte ich gar nicht wissen […]

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