Der Hund ist ein treuer Gefährte, der uns eine recht lange Zeit im Leben begleitet. Wir müssen uns bewusst sein, für 10-18 Jahre die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, welches uns bedingungslos vertrauen wird. Der Kläffer ist zwar als Welpe süß, aber er bleibt nicht klein und niedlich und entwickelt Bedürfnisse die jeden Tag erfüllt werden müssen. Dabei spielt es für den Hund keine Rolle, ob es gerade regnet oder schneit, er will raus. Am besten dreimal am Tag und einmal mit viel Auslauf. 

Nicht nur, dass ein Hund gut 2-3 Stunden Aufmerksamkeit pro Tag braucht, ein Vierbeiner kostet auch Geld. Über die anfallenden Kosten sollten sich künftige Hundebesitzer im Klaren sein. Tierarztkosten, Futter und Zuschläge bei Ferienwohnungen und in Hotels sind nur einige der Punkte, die anfallen.

Ein Hund hat Tierhaare – Allergien sind möglich

Nicht nur, dass alle im Haushalt Lebenden mit der Entscheidung über die Anschaffung des Hundes einverstanden sein sollten, es sollten diese auch alle verkraften. Ein “Stadt-Wolf”  hat Fell und es gibt Menschen, die auf Tierhaare allergisch reagieren. Hier sollte überlegt werden, ob es Sinn macht sich einen Hund anzuschaffen und wenn ja, welchen. Boxer sind z.B. hoch allergisch und können ggf. starke Asthma-Anfälle auslösen.

Ein Hund braucht einen starken Rudelführer um ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben im menschlichem Rudel führen zu können. Souveränes und konsequentes Auftreten, in Körpersprache und Ausdruck gehören dazu. Der Kläffer lebt auch von den Gesten und versteht diese besser als Sprache. Das Band zwischen Hund und Mensch sollte durch tägliche Erziehung und Beschäftigung gestärkt werden. Ein ausgeglichener Vierbeiner ist ein glücklicher Hund.

Hunde sind Rudeltiere, weshalb sie nicht alleine sein sollten. Mehr als 4-6 Stunden täglich sollten es nicht sein. Das macht den Kläffer unglücklich. 

Fazit:

Wenn Sie mit Hundehaaren in der ganzen Wohnung leben können, genug Zeit und eigenen Bewegungsdrang mitbringen, dann sind schon gute Bedingungen vorhanden, sich einen Hund anzuschaffen. Wenn sie dann noch konsequent und souverän sind, keine Angst vor langen Bindungen haben, dann ist die Zeit wahrscheinlich gekommen, sich einen treuen Gefährten anzuschaffen. Ist dies nicht so, sollten Sie nochmal ausführlich drüber nachdenken.

Mit welchen Fragen habt Ihr euch vor der Anschaffung eines Hundes beschäftigt?

 

 


9 Kommentare

Steffi · Juli 23, 2018 um 17:41

Hi,

ich finde es super, dass du so viel informative Beiträge über die Anschaffung der Hunde schreibst. Viele schaffen sich einen an und denken gsr nicht darpber nsch, wie viel Verantwortung dahinter steckt!

Lg
Steffi

Julia · Juli 23, 2018 um 19:16

Witzig, wir beschäftigen uns auch schon seit längerem mit dem Thema. Wir bzw. meine Schwiegereltern hatten bis vor kurzen einen und uns ist klar, es muss wieder einer her. Vor allem damit die älteren Herrschaften auch genügend “Auslauf” bekommen. – Leider haben wir uns aber noch nicht für einen entschieden. Aber über die “Auswirkungen” sind wir uns definitiv im Klaren.

Alles Liebe,
Julia
https://www.missfinnland.at

L♥ebe was ist · Juli 25, 2018 um 21:54

ich beschäftige mich schon läger mit diesem Thema! gerade was Allergien angeht, da ich persönlich zumindest recht empfindlich bin! daher kommt für uns auch nur eine Kurzhaarrasse in Betracht!

im nächsten Jahr soll auf jeden Fall einer einziehen 🙂

liebste Grüße auch,
❤ Tina von liebewasist.com
Liebe was ist auf Instagram

    Blog-Pirat · Juli 26, 2018 um 10:50

    Ui, meine Frau hat Asthma und kommt nur mit langhaar-Rassen klar. das Fell wächst länger und sie verlieren weniger Haar. Gerade die Kurzhaar-Rassen sind hoch-allergisch (z.B. Boxer…)
    Viel Spaß mit dem Kläffer 😉

Melanie · Juli 26, 2018 um 9:15

Wir hatten 6 Jahre lang einen British Stafford – der liebste Hund, den es gab. Für uns war es nicht nur ein Haustier, es war ein Familienmitglied. Leider wurde er aber vergiftet. Seitdem kann ich mich auch nicht mit anderen Hunden anfreunden, brauch wohl alles noch etwas Zeit.

    Blog-Pirat · Juli 26, 2018 um 10:47

    Das ist ja Krass, krank wie gestört manche Menschen sind… Kommt Zeit, kommt Hund 😉

Sarah · Juli 28, 2018 um 16:46

Hach, ich wollte auch immer einen Hund, aber ich habe einfach zu wenig Zeit für so ein Tier. Und leider ist man einfach auch so unflexibel. Im Alter könnte ich’s mir aber vorstellen 🙂

Liebste Grüße,
Sarah

http://www.vintage-diary.com

Hunde aus dem Tierheim oder vom Züchter? Wo kommt mein Hund her? · Juli 31, 2018 um 18:34

[…] Ein Mischling ist robust und gilt als nicht überzüchtet. Die Natur geht schließlich Ihren freien Lauf. Dafür bekommt Ihr dann als Hund eine Wundertüte. Es sei denn, Ihr wisst was ungefähr drin steckt, in eurem Mischling. Bei uns war es ein “Shima” also ein Shih-Tzu-Malteser Mischling. Eine eher kleine langhaarige Rasse die sehr auf die Familie fixiert ist. In der Theorie. In der Praxis hatten wir Glück und es kam auch so. Weis man nicht was drin steckt, solltet Ihr eher spontane Menschen sein. […]

Hundespielzeug - Was ist für die Vierbeiner gut geeignet? · August 1, 2018 um 7:22

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